Was wird bei der statischen Woche besprochen?
Die Statistische Woche hatte dieses Jahr nicht nur einen sondern gleich mehrere Schwerpunkte. Dazu gehörte nicht nur Jump Regression Analysis, sondern auch Armutsforschung und Energie. Einer der wichtigsten Sprecher in dieser Woche war der Deutsche Walter Krämer. Er ist ein bekannter, wenn nicht sogar der bekannteste unter den Statistikern. Er schrieb unter anderem Bücher wie „So lügt man mit Statistik“ und auch das Lexikon der populären Irrtümer. Ebenfalls ein Redner war der Erfinder des Rubin Causal Modells und Mitarbeiter und Mitstreiter des Propensity Score Matchings. Über ihn wurde bereits gesagt, dass wenn es einen Nobelpreis für Statistiken gäbe, er ihn nicht nur einmal verdient hätte.
Geht man ein wenig in die Details der Schwerpunkte so wurde in den ersten Tagen Themen behandelt wie zum Beispiel die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt den Verbrauch des Stroms bzw. der Energie vorher zu erkennen, bevor es zum Verbrauch kommt. Dies war auch für die Nicht – Statistiker sehr interessant, da der Strom es ja mittlerweile an die Börse geschafft hat.
Könnte man eine solche Rechnung aufstellen, so müsste man sich nie wieder auf viel zu hohe Energiepreise einlassen, denn man wüsste ja immer vorher, wie viel man in der Zukunft verbrauchen würde. So könnte man die Angebote der Konzerne immer wahrnehmen, wenn die Preise im Keller sind.
Es gab jedoch auch Vorträge zum Thema Volkszählung, diese gibt es ja schon lange nicht mehr als solche, sondern es werden Listen genutzt, die bereits vorhanden sind. Hier spielen die Einwohnermeldeämter eine große Rolle, aber auch das Arbeitsamt. Nimmt man alle Daten zusammen, so führen diese noch nicht zu dem gewünschten Erfolg. Teilweise sind sie ungenau, oder aber auch veraltet. Daher sprach man in Nürnberg auf über eine zusätzliche Haushaltsbefragung.